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+++Börsen-Ticker+++ - Novartis-Jobabbau: Anleger greifen zu

Novartis-Aktien gehören am Dienstag zu den Spitzenreitern unter den Blue Chips. Der Pharmakonzern hatte am Morgen einen gross angelegten Stellenabbau in der Schweiz angekündigt.

+++Börsen-Ticker+++ - Novartis-Jobabbau: Anleger greifen zu

Novartis-Aktien gehören am Dienstag zu den Spitzenreitern unter den Blue Chips. Der Pharmakonzern hatte am Morgen einen gross angelegten Stellenabbau in der Schweiz angekündigt.Aktualisiert um 10:33«I Love»-Tram vor dem Hauptsitz von Novartis in Basel.«I Love»-Tram vor dem Hauptsitz von Novartis in Basel.Bild: Bloomberg

10:32

Gegen 10.10 Uhr ziehen die Aktien vonNovartisum 1,1 Prozent an. Der LeitindexSMIsteigt zeitgleich um 0,28 Prozent.

Der heute angekündigte Stellenabbau ist Teil eines bereits vor mehr als zwei Jahren angekündigten Restrukturierungsprogramms, stellen die Analysten derUBSin einem ersten Kommentar fest. Bereits im Januar 2016 habe dieNovartis -Spitze erklärt, man denke über eine Straffung des globalen Produktionsnetzes nach.

DieUBS -Experten weisen zudem darauf hin, dass der neue Konzernlenker Vasant Narasimhan unlängst vor Investoren eingeräumt habe, dass Novartis in der Vergangenheit nicht unbedingt die Kostenführerschaft innegehabt habe. Da Novartis eine Marge im mittleren 30-Prozent-Bereich anpeile, werde es wohl nicht der letzte Sparprogramm der Gesellschaft sein, folgern die Analysten.

Novartis hatte am Morgen bekanntgegeben, dass bis 2022 in der Schweiz netto rund 1'700 Stellen gestrichen werden.

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10:21

DerEurobröckelt nach Aussagen von EZB-Chefökonom Peter Praet etwas ab. Die Gemeinschaftswährung verbilligt sich auf 1,1733Dollarnachdem sie zuvor noch ein Tageshoch von 1,1774Dollarerreicht hatte. Gleiches gilt für die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe, die auf 0,524 von zuvor 0,539 Prozent zurückgeht. Praet sagte, die Rede von EZB-Präsident Mario Draghi am Montag habe nichts Neues enthalten. Es werde noch Monate dauern, bis höhere Löhne die Inflation beeinflussten.

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09:53

Nach den jüngsten Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi rechnen Anleger fest mit einer Zinserhöhung der Notenbank im September 2019. Die Kurse an den Terminmärkten signalisieren eine Anhebung des Einlagensatzes von derzeit minus 0,4 Prozent um 0,1 Prozentpunkte, die Investoren bislang frühestens im Oktober 2019 erwartet hatten.

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09:30

Die Aussicht auf eine relativ geringe Neuverschuldung Italiens 2019 ermuntert Anleger zum Kauf von Staatsanleihen des Landes. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen Titel am Dienstag auf 2,227 von 2,950 Prozent.

Insidern zufolge peilt die Regierung in Rom ein Defizit von weniger als zwei Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung an. Befürchtungen, die Regierung aus der populistischen 5-Sterne-Bewegung und der rechtsextremen Lega könnte mit massiven Ausgabensteigerungen eine neue Schuldenkrise verursachen, hatten im Sommer Anleger nervös gemacht.

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09:25

DerSMIlegt nach dem Handelsbeginn um 0,3 Prozent zu.  DerSMIlegt um 0,28 Prozent auf 8970 Punkte zu, nachdem der Handel begonnen hat. An der Wall Street hatten die Anleger nach der neusten Ausweitung des Handelskrieges der USA mit China Gewinne realisiert. Die asiatischen Börsen tendieren uneinheitlich.

Neben dem unverändert andauernden Handelskonflikt zwischen Washington und Peking hat sich nun EZB-Chef Mario Draghi zu Wort gemeldet. Der jüngste Preisanstieg unterstützte die Inflationserwartung der Europäischen Zentralbank. Die Sorge vor steigenden Zinsen drückt momentan zusätzlich auf das Gemüt der Marktteilnehmer. Das Fed wird am Mittwoch wohl die Leitzinsen um weitere 25 Basispunkte erhöhen. Es wäre der insgesamt achte Zinsschritt im laufenden Erhöhungszyklus. Der Leitzinskorridor läge dann bei 2,00 bis 2,25 Prozent.

Im Plus stehen unter anderem die SchwergewichteNovartis(+1 Prozent) undRoche(+0,4 Prozent) sowie die BankenCredit Suisse(+0,6 Prozent) undUBS(+0,3 Prozent). Der PharmakonzernNovartishat nun den Umfang der angekündigten Stellenreduktion in der Schweiz bekanntgegeben. Demnach sollen hierzulande 2'000 Stellen abgebaut werden.

 

Der#Stellenabbaubei@Novartiskostet 1450 Stellen in#Basel ,#Schweizerhalle ,#Locarnound#Stein- insgesamt werden 2150 Stellen gestrichen#Pharma t.co/69NMIttvKN pic.twitter.com/M2XhrXpLXH

— cash (@cashch)25. September 2018

 

Lonzastehen um 0,1 Prozent höher. Der Lifescience-Konzern bestätigte am heute stattfindenden Investorentag seine mittelfristigen Ziele. Danach will er bis 2022 den Umsatz auf 7,5 MilliardenFrankensteigern und die Kern-EBITDA-Marge auf 30 Prozent. Nachrichten gab es auch zuSonova(+0,7 Prozent). Der Hörhilfe-Hersteller wird sein bereits früher angekündigtes Aktienrückkaufprogramm im Umfang bis zu 1,5 MilliardenFrankenam 10. Oktober starten.

Im breiten Markt fallenSunrisemit Avancen von 0,9 Prozent auf. Der Chef des UPC-MutterkonzernLiberty Globalhatte in einem Interview erklärt, dass erSunriseals möglichen Partner ansehe. Damit befeuerte er die seit Monaten anhaltenden Spekulationen über einen Zusammenschluss von UPC mitSunrise .Emmi(-0,2 Prozent) notieren dagegen leichter. DieCredit Suissehat das Kursziel für die Aktien des Milchverarbeiters reduziert, die Anlageeinstufung Outperform indes beibehalten.

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08:40

An Asiens Aktienmärkten haben am Dienstag die Börsen in Festlandchina ihre jüngste Erholung abgebrochen und wieder unter den internationalen Handelssorgen gelitten. In Tokio hingegen behielten die Optimisten die Oberhand. Am Montag waren diese Handelsplätze feiertagsbedingt geschlossen geblieben.

So fiel der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandsbörsen zuletzt um rund 1 Prozent. In Hongkong und auch im südkoreanischen Seoul wurde wegen eines Feiertages nicht gehandelt. In Tokio schloss der japanische LeitindexNikkei0,3 Prozent fester bei 23'940 Punkten. Aktien von Versorgern zogen mit einem Plus von mehr als 2 Prozent besonders deutlich an

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08:10

DerSwiss Market Index( SMI ) wird laut Berechnungen derBank Julius Bärvorbörslich mit 8943 Punkten (-0,03 Prozent) angegeben. Neben dem Dauerbrennerthema Handelsstreit nehmen Anleger die zweitägige Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) ins Blickfeld. Zudem dürften die Anleger die Entwicklung in Rom im Auge behalten. Ministerpräsident Giuseppe Conte strebt laut Angaben aus Regierungskreisen eine Vereinbarung zum Haushalt 2019 bis zum Dienstagvormittag an.

Novartis(0,1%) streicht in der Schweiz über 2000 Stellen. Auch die anderen SchwergewichteNestléundRochewerden vorbörslich leicht negativ gesehen. Von denSMI -Titeln verzeichnen nurLonza(+0,5%) ein Plus. Der Lifesciencekonzern hat am Investorentag die Mittelfristziele bestätigt. Am breiten Markt steigenSunrise(+1%) deutlich. 

#Italy 's credibility in doubt as Pimco, Aberdeen dodge bonds. A 2% deficit goal may show some ‘heroic’ accounting, Aberdeen says.https://t.co/YQHNpUuEOy pic.twitter.com/1AGa9LY9nY

— Holger Zschaepitz (@Schuldensuehner)September 24, 2018

 

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07:55

An den Terminmärkten istÖlam Dienstag weiterhin heiss begehrt. Der Preis für ein Barrel Nordsee- Öl Brentklettert um 0,3 Prozent auf 81,47Dollarund notiert damit knapp unter seinem Vier-Jahres-Hoch vom Montag. Ein Fass des US-LeichtölsWTIkostet mit 72,24Dollarein halbes Prozent mehr.

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06:40

DerEurohat sich zumFrankenetwas aufgewertet. Der Wechselkurs ist in der Nacht von 1.1331 auf 1.1347 geklettert. Vor zwei Tagen befand sich der Kurs noch unter der 1,13er Marke. Auch derDollarist leicht stärker geworden: Der Tiefstwert zumFrankenlag in der Nacht bei 0.9641 und stieg auf 0.9665. Zur Stunde liegt das Tauschverhältnis vie 0.9663.

DerEurodürfte von Aussagen aus der Europäischen Zentralbank (EZB) gestützt werden. In einer Anhörung vor dem Europäischen Parlament hatte EZB-Präsident Mario Draghi die Entwicklung der Konsumentenpreise ohne schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel "relativ kräftig" genannt. Er erwarte in den kommenden Monaten einen weiteren Anstieg der sogenannten Kerninflation aufgrund einer robusten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, die zu einem stärkeren Lohnwachstum führe.

Der Preisauftrieb verstärke sich und gewinne an Breite, sagte der EZB-Präsident. Die optimistischen Worte zur Inflation werden laut Händlern als Bestätigung einer baldigen Abkehr der Notenbank von ihrer extrem lockeren Geldpolitik gesehen.

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06:35

Der schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China hat die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag ausgebremst. Angesichts derzeit geringer Aussichten auf einen Kompromiss in dem Konflikt wachse die Furcht vor Folgen für die Weltwirtschaft, sagten Händler. Zudem wagten sich die Anleger vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch nur wenig aus der Deckung. Experten erwarten die dritte Zinserhöhung in diesem Jahr.

 

Indonesia is ramping up efforts to shield the rupiah from a global rout. Here's what's in its war chesthttps://t.co/HFjR8Kj41h pic.twitter.com/tTrcDTknHN

— Bloomberg Asia (@BloombergAsia)September 25, 2018

 

An der Tokioter Börse schafft der LeitindexNikkeiein minimales Plus von 0,1 Prozent auf 23'899 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor davor 0,2 ein Prozent. Auch die chinesische Börse in Shanghai und der australische Markt gaben nach.

(cash/AWP/Reuters)